Gute Tat mit Radio und Plakat - Beratungsstelle FreiJa gewinnt kostenfreie Kampagne
- 29.07.2025 -
Am 17.07. war Auftakt an der Litfaßsäule Wilhelmstraße Ecke Moltkestraße in Anwesenheit von Ulrich von Kirchbach, Bürgermeister für Kultur, Jugend, Soziales und Integration als Schirmherr des Wettbewerbs. Die Kooperationspartner Wall, fairways, Münchrath Ideen+Medien, Wilhelm Oberle-Stiftung und baden.fm ermöglichen die kostenfreie Kampagne.
Die Jury des jährlichen Plakatwettbewerbs „Gute Tat mit Radio und Plakat!“ hat FreiJa – Aktiv gegen Menschenhandel zum Sieger gewählt. FreiJa ist eine Fachberatungsstelle des Diakonischen Werkes Freiburg für betroffene Personen von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und für Personen mit Gewalterfahrungen innerhalb des sexorientierten Gewerbes.
FreiJa – Aktiv gegen Menschenhandel erhält die Kreation, Druck und Ausstrahlung einer durch die Kooperationspartner organisierten kostenfreien Kampagne, die für rund einen Monat auf circa 170 Plakaten an Litfaßsäulen von Wall in Freiburg zu sehen und in einem Radiospot auf baden.fm zu hören sein wird. Mit der Reichweite von Plakat- und Radiowerbung kann die Fachberatungsstelle über die verschiedenen Facetten von Menschenhandel informieren und möglichst viele Menschen für das Thema sensibilisieren.
Die Fachberatungsstelle FreiJa unterstützt Menschen aus allen Ländern (unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus) und orientiert sich an den individuellen Bedarfen der Ratsuchenden, ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym.
Außerdem bietet FreiJa Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen für Behörden, Ämter, soziale Einrichtungen und Organisationen an.
Der Wettbewerb „Gute Tat mit Radio und Plakat!“ ist in diesem Jahr erneut Teil des fairways Förderpreises, welcher als Sonderpreis die kostenfreie Werbekampagne vergibt. Für die Teilnahme durften sich gemeinnützige Projekte und Initiativen auf www.scfreiburg.com bewerben. Die Jury, bestehend aus Tatjana Fischer und Bernd Vogt (Wall), Susanne und Axel Münchrath (Münchrath Ideen+Medien), Cathrin von Essen und Clemens Salm (Wilhelm Oberle-Stiftung) sowie Christian Noll (Geschäftsführer von baden.fm), wählte aus den zahlreichen Einsendungen FreiJa – Aktiv gegen Menschenhandel mit ihrem selbsterklärten Ziel, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, damit von Menschenhandel betroffene Personen besser identifiziert werden können, als Siegerprojekt aus.
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Durch das Plakat werden Informationen zur Loverboy-Masche kommuniziert.
Die Loverboy-Methode stellt eine perfide Form des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung dar. Dabei täuschen die sogenannten Loverboys meist Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Liebesbeziehung vor, machen sie emotional von sich abhängig, um sie dann in die Prostitution zu bringen und darin auszubeuten.
Sexuelle Ausbeutung ist verankert in patriarchalen Geschlechts- und Machtverhältnissen. Besonders betroffen sind in diesem Sinne Mädchen* und Frauen* sowie inter*, nichtbinäre*, trans* und agender* Personen.
Ziel unserer Arbeit ist es, junge Menschen, sowie pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende von Ämtern und Behörden, Familien und Angehörige für das Thema zu sensibilisieren und darüber aufzuklären.
Unsere Beratung orientiert sich an den individuellen Bedarfen der Ratsuchenden, ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch auch anonym.