PIJA - Ein Fortbildungsangebot zu den Themen Prostitution und Menschenhandel* ist gestartet
- 15.11.2024 -
In der Region Baden startete ein bedeutendes Fortbildungsprojekt, das Fachkräfte aus Beratung, öffentlicher Verwaltung, Behörden und Kliniken im Umgang mit den komplexen Themen Prostitution und Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung unterstützt.
Das Projekt PIJA, gefördert durch das Land Baden-Württemberg, wird von zwei fachverwandten Bereichen des Diakonischen Werkes Freiburg gemeinsam durchgeführt. Die Kolleginnen von FreiJa und P.I.N.K. stellen ihre jahrelange Expertise in den Fachbereichen für die Fortbildungen zur Verfügung.
Dieses Schulungsprogramm ist modular aufgebaut und bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich gezielt auf relevante Themen zu konzentrieren. Ob in Präsenz oder digital – die Schulungen sind flexibel gestaltet, um eine breite Teilnahme zu ermöglichen. Die Module umfassen wichtige Themen wie die Erkennung von Betroffenen, rechtliche Rahmenbedingungen und traumasensibles Arbeiten.
Fachkräften soll so das nötige Wissen und die Werkzeuge an die Hand gegeben werden, um mit Kompetenz und Mitgefühl Betroffene zu erkennen und zu unterstützen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der sogenannten Loverboy-Methode, die einen kritischen Aspekt des Menschenhandels darstellt. Die kostenfreien Schulungen bieten eine wertvolle Gelegenheit zur Weiterbildung und zur Verbesserung der eigenen Arbeitspraxis.
Fachkräfte, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich über den Flyer und die Homepage weiter informieren und Kontakt aufnehmen. Das Projekt PIJA ist ein wichtiger Schritt, um gemeinsam und mit vereinten Kräften gegen Menschenhandel in der Region vorzugehen.